Projekt für lebendige Archäologie des frühen Mittelalters

Das erste Haus
Aktuelles
  • Der Rennofen hat prima geklappt und eine ca. 10 kg (!) schwere Luppe geliefert, die nun weiter verarbeitet werden kann/muß. Allen Beteiligten einen herzlichen Dank! Bilder folgen...
  • Am 8. August findet ab 11.00 Uhr am Bajuwarenhof eine Sonderveranstaltung zu frühmittelalterlicher Metallverarbeitung statt. Gezeigt wird Eisengewinnung im Rennofen, Bronzeguss mit anschießendem Emaillieren. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Der Abstich der Schlacke mit Entnahme der Luppe am Rennofen ist gegen 18 Uhr geplant. Ein keines Rahmenprogramm rundet die Veranstaltung ab. Für's leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. der Eintritt ist frei dank der Förderung aus den Mitteln des Modellprojektes "Archäologie und Ehrenamt". Aktuelle Angebote von Handwerkskursen und anderem finden Sie unter der Rubrik "Angebote".
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Oberbayern vor etwa 1400 Jahren...

Wie haben die Menschen damals gelebt? Wie sahen ihre Häuser aus, ihre Werkzeuge und andere Alltagsgegenstände? Welche Kleidung haben sie getragen, wie wurden Stoffe hergestellt, gefärbt und verarbeitet? Was hat man gegessen, wie hat man Brot gebacken, Fleisch konserviert und Met hergestellt?

Um Antworten auf solche Fragen zu geben haben Münchner Archäologen das Projekt "Bajuwarenhof Kirchheim" ins Leben gerufen. Ziel ist es, das Leben der Menschen des 6. und 7. Jahrhunderts praxisorientiert und wissenschaftlich fundiert erfahrbar zu machen. Als Raum dafür dient ein bajuwarischer Hofverbund, von dem ein Haus und ein Nebengebäude (“Grubenhaus”) bereits fertig gestellt sind. Ein weiteres Haus befindet sich gerade im Bau.

Von Mai bis September haben wir jeden Sonntag von 11 bis 17 Uhr für Sie geöffnet.
Der Eintritt ist frei!